Lichtblicke
Eine Geste des Mitgefühls
Es ist nahezu unmöglich, sich auf einen Trauerfall vorzubereiten. Oft trifft uns die Nachricht über den Tod eines Menschen völlig unvermutet. Nach den ersten Momenten des Innehaltens stellt sich schnell das Bedürfnis ein, den Angehörigen zu kondolieren.
Eine Beileidsbekundung ist eine wichtige Botschaft, die den Hinterbliebenen Trost spendet. Wenn Sie sich der betroffenen Familie besonders verbunden fühlen, können Sie einen persönlichen Besuch in Erwägung ziehen: Ein Blumengruß und eine Umarmung sind wichtige Gesten für Menschen, die gerade trauern.
Falls Sie jedoch lieber schriftlich kondolieren möchten, sollten Sie einige hand-schriftliche Zeilen per Brief oder Karte an die Angehörigen richten. Teilen Sie ihnen mit, dass die traurige Nachricht auch bei Ihnen Betroffenheit auslöst.
Sie können besondere Eigenschaften des Verstorbenen erwähnen oder eine Erinnerung beschreiben. Wünschen Sie der Familie zum Schluss viel Kraft für die schwierige Zeit.
Unser Tipp: Ein ausgewähltes Zitat kann Ihre Worte und Gefühle unter-streichen. Sie finden hier eine kleine Auswahl religiöser und weltlicher Zitate.
Zitate für die Kondolenz:
„Hoffnung ist das gefiederte Ding, das sich in der Seele niederlässt und die Melodie ohne Worte singt und niemals aufhört.“
Emily Dickinson
„Gerade die Individualität ist das Ursprüngliche und Ewige im Menschen.“
Friedrich Schlegel
„Der Tod ordnet die Welt neu, scheinbar hat sich nichts verändert, und doch ist die Welt für uns ganz anders geworden.“
Antoine de Saint-Exupéry
„Die Trauer wird in Freude verwandelt werden und der Tod erschließt uns die Pforte des besseren Lebens.“
Franz von Assisi
„Und hätt ich nie gelebt! das, was ich liebe, wäre noch lebendig; hätt ich nie geliebt! Das, was ich liebe, wär noch immer schön – und glücklich, glückverspendend.“
Johann Wolfgang von Goethe
„Die Liebe, nur die Liebe ist Leben!“
Hoffmann von Fallersleben
„Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.“
Johann Albrecht Bengel
„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.“
Dietrich Bonhoeffer
„Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.“
Unbekannter Verfasser
„Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.“
Joseph von Eichendorff
„Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes.“
Oscar Wilde
„Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde.“
Psalm 62, 6–7
Trauerbewältigung –
ganz persönlich
Es gibt viele Möglichkeiten, das Andenken an einen geliebten Menschen auf eine ganz persönliche Weise zu bewahren. Lernen Sie die unterschiedlichen Formen von Erinnerungsschmuck kennen. Gern beraten wir Sie zu dem Angebot.
Fotobuch:
Damit können Sie wichtige Schritte und Rituale der Abschiednahme festhalten.
Fingerprints:
Der Fingerabdruck eines Menschen ist unverwechselbar und einzigartig. Geprägt in Gold, Silber, Weiß- oder Roségold erhalten Sie eine wunder-volle Verewigung, die Sie als Schmuckstück tragen können. Zum Angebot gehören z. B. Fingerringe, Kettenanhänger, Armbänder und Ohrringe.
Reliquien-Medaillons:
Auf der Rückseite des Fingerprint-Schmuckstücks schützt ein wasser-dichtes Mineralglas die Asche oder die Haare Ihres Angehörigen.
Totenmasken:
Durch die Verwendung der Abdruck-masse „Ekviderm“ ist es bis unmittelbar vor der Beisetzung noch möglich, einen Abdruck einer Totenmaske abzuformen. In unserem Hause stehen Ihnen hierfür Nathalie Raingard Diefenbach sowie Vicky Wenz als erfahrene Toten-maskenbildnerinnen zur Verfügung.
Glasquader mit Portrait:
Mit Hilfe eines Fotos eines geliebten Menschen erstellen wir ein 3-D-Bild und brennen dieses in einen Glas-quader. Das Foto kann ein Portrait, ein Kopf-Schulter-Schnitt oder eine ganze Person zeigen. Allerdings ist für die einwandfreie Optik hier ein größtmöglich dargestellter Kopf-Schulter-Schnitt empfehlenswert.
Gemeinsam durch die schwierige Zeit
Verlusterfahrungen können nicht nur Trauer auslösen, sondern ebenso Ängste und Unsicherheiten. Jeder Trauernde muss seinen eigenen Weg finden mit der Lücke zu leben, die ein lieber Mensch im Trauerfall hinterlässt.
Leider ist in unserer Kultur das Thema »Tod und Trauer« immer noch mit Tabuisierungen verbunden. Es ist aber wichtig, den Gefühlen einen Raum und auch die Zeit zu geben, die immer ganz individuell ist. Sollten Sie feststellen, dass die emotionale Belastung dauerhaft den Alltag überschattet, wenden Sie sich bitte an einen Therapeuten oder eine Trauergruppe. Der Austausch mit professionellen Trauer-begleitern und Hinterbliebenen wird Ihnen sicher helfen.
Trauerhilfe
Caritas Hochtaunus
www.caritas-hochtaunus.de
Trauergruppe Bad Homburg
www.trauergruppe.de
Trauertherapeuten in Bad Homburg
www.therapie.de
Trauerliteratur
Nachricht an dich: Weil du in meinem Herzen lebst. Wie Trauernde diese schwere Zeit bewältigen und Angehörige hilfreich unterstützen können,
Autorin: Luise Wauer
Doch die Liebe bleibt: Ein Begleiter durch die Zeit der Trauer und des Abschiednehmens,
Autorin: Jo Eckardt
Ohne Dich: Wenn Männer trauern,
Autor: Erich Lehner
Trauern, wenn Mutter oder Vater stirbt,
Autorin: Eva Terhorst
Mein Herz ist wie April: Geschichten vom Trauern und vom Leben,
Autor: Hubert Böke
Trauer betrifft die ganze Familie
Mit unserem Trauerzentrum haben wir eine Begegnungsstätte geschaffen, in der sich regelmäßig Gesprächskreise und Selbsthilfegruppen zusammenfinden. Darüber hinaus bieten wir Schulungen innerhalb der Ausbildung zum Hospizbegleiter sowie zum Kranken- und Altenpfleger (Hochtaunus-Kliniken) an und halten in Seniorenstiften regelmäßig Vorträge zum Thema Vorsorge (Angehörigenabende) sowie in Schulklassen zum Thema Tod und Bestattung mit Führungen durch
unser Institut und auf dem Friedhof.
Unser Tipp: Sie können besondere Gedenkmomente gestalten, mit Kerzen, Fotos und Büchern. Einige Literaturempfehlungen für die Trauerbewältigung von Kindern und Jugendlichen finden Sie hier. Gern helfen wir Ihnen außerdem mit Anregungen weiter.
Trauerliteratur für Kinder und Jugendliche
Hilf mir, wenn ich traurig bin: Ein Buch zum Trauern, Erinnern und Abschiednehmen,
Autorinnen: Jule Kienecker und Mechthild Schroeter-Rupieper
Kommt Papa gleich wieder? Ein Kinderfachbuch über den plötzlichen Tod eines geliebten Menschen,
Autorin: Elke Barber
Tschüss Oma: Ein Kinderbuch zu Abschied und Trauer,
Autorinnen: Eva Höschl und Nana Kutschera
Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit: Ein Buch für Kinder ab 12 Jahren über den Umgang mit den Themen Trauer, Liebe und Menschlichkeit,
Autor: Volker Surmann
Was mir von dir bleibt: Eine sensible Erzählung über Verlusterfahrung bei Jugendlichen,
Autor: Adam Silvera
Gedenken online
In unserem Gedenkportal finden Sie eine Übersicht der von uns betreuten Trauerfälle. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Trauer durch eine persönliche Nachricht zu teilen.
Unser Gästebuch
Wir freuen uns über Ihre persönliche Nachricht. Ihre Zufriedenheit ist unser oberstes Ziel.